Warum 

Hypno-Birthing

Was kann ich lernen? Welche Vorteile hat HypnoBirthing für mich?

In unserer westlichen Hightech-Gesellschaft ist die Geburt zu einem komplizierten Prozess geworden, der bei vielen Schwangeren Angst auslöst. Die ständigen Warnungen vor möglichen Komplikationen, negative Geschichten und Schmerzen bei der Geburt verunsichern viele werdende Mütter.

Ein zentraler Punkt des Programms ist es, diese Angst abzubauen. Beim HypnoBirthing werden Ängste durch Zuversicht ersetzt. Dabei werden körpereigene Endorphine ausgeschüttet und ein Zustand intensiver Entspannung erreicht.

Was ist HypnoBirthing?

Der englische Geburtshelfer Dr. Grantly Dick-Read (1890 – 1959) beobachtete, wie manche Frauen ihre Kinder ohne viel Aufhebens natürlich und sicher zur Welt brachten – und andere unter äußerst schmerzhaften Geburten litten.

Seine These: Der Körper von Frauen, die Schmerzen erwarten und Angst davor haben, kann sich nicht entspannen. Eine Art Teufelskreis entsteht – das Angst-Spannung-Schmerz-Syndrom. Die Anspannung hemmt den natürlichen Geburtsvorgang und verursacht so zusätzliche Schmerzen und oft sogar Komplikationen.

Heute gilt Dr. Grantly Dick-Read als Vater der natürlichen Geburt. Sein Buch «Mutter werden ohne Schmerz» (Hoffmann & Campe, 1953) ist auch eine der Grundlagen des HypnoBirthing.

Die Vorteile von HypnoBirthing


  • Vermeidung des Angst-Spannung-Schmerz-Syndroms vor, während und nach der Geburt
  • Eventuell vorangegangene negative Erfahrungen können beleuchtet und aufgearbeitet werden
  • Chemische Schmerzmittel werden fast oder gar nicht mehr benötigt
  • Interventionen können vermieden werden
  • Die erste Phase der Geburt wird um mehrere Stunden verkürzt
  • Die Erschöpfung während der Geburt wird vermindert
  • Der Geburtsbegleiter nimmt eine essentielle Rolle unter der Geburt ein
  • Nach der Geburt gelingt eine schnellere Erholung
  • Die Bindung von Mutter, Baby und Geburtsbegleiter wird in der Schwangerschaft, während der Geburt und darüber hinaus gestärkt
  • Postnatale Schwierigkeiten und Wochenbettdepressionen treten seltener auf